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Langeoog – Sommer, Sonne, Entspannung (2/3)

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Langeooger StrandSommer, Sonne, Sonnenbrand… Die nahezu ständig vorhandene leichte Brise verführt geradezu zum grenzenlosen Sonnenbad. Typisch aber auch, dass die darauf folgenden Tage dann ehr im Schatten verbracht werden. Üblicherweise fallen viele Neuankömmlinge bereits am ersten Abend der Gattung “Rothaut” zu.

Also lieber etwas Vorsicht walten lassen und einen der unzähligen Strandkörbe nutzen. Neben Sonnenschutz bietet er auch gleich noch den nötigen Windschutz, wenn die Brise dann doch einmal auffrischt. Auch im Hochsommer ist man an der Nordsee halt nicht vor einer “steifen Brise” sicher.

Die bewachten “Bade- und Burgenstrände” sind rund um das Dorf platziert. Diese beginnen auf Höhe des Süd-Dorfs mit Abschnitt “A” und enden am Übergang “Geerk-sin-Spoor” im Osten mit Abschnitt “L”. Südlich von Abschnitt “A” findet man noch einen Hundestrand sowie den Jugendstrand. Ab Abschnitt “L” schließen sich dann der Drachenstrand und ein weiterer Hundestrand an. Auch ist FKK östlich des Abschnitts “L” möglich.
Ungefähr ab dem Dünenübergang beim “Seenotbeobachter” beginnt dann der “unberührte” Strand. Ab hier kann man noch gemütlich die nächsten zwei Stunden den Strand weiterwandern, bis man das Ostende Langeoogs erreicht hat.

Die Dünen, Langeoogs “Berg” und das Pirola-Tal

Langeoog - MelkhörndüneWer den Weg zurück nicht erneut am Strand zurücklegen möchte, dem sei der Weg durch die Dünen empfohlen. Mittlerweile sind die Wege hier alle befestigt und außerhalb der Herbststurmfluten auch nicht überflutet…
Kurz nach dem Start am Ostende lädt die “Meierei” zu einer kleinen Stärkung ein. Die “Meierei” dient Wanderern als kleines Ausflugslokal. Ruhetag und eventuell abweichende Öffnungszeiten außerhalb der Hauptsaison sind im Dorf ausgeschrieben. Frisch gestärkt erreicht man als nächstes die Vogelkolonie in den Dünen. Durch dieses geschützte Brutgebiet etlicher Vogelarten gibt es auch regelmäßig Führungen. Infos dazu erhält man bei der Kurverwaltung.

Mit der Jugendherberge “Melkhörn” erreicht man auch Langeoogs “Berg”, die Melkhörndüne. Mit gut 21m die höchste Erhebung weit und breit. Zu Füßen der Melkhörndüne erstreckt sich das Pirola-Tal. Jetzt geht es wahlweise im großen Bogen durch die Dünen des Pirola-Tals oder schnurgerade am Sommerdeich entlang des Wattenmeers und der Salzweisen.

Im Dorf

Langeoog - DünenAm Ende des Pirola-Tals schließt sich der Kreis und man steht wieder auf den Dünen am “Geerk-sin-Spoor”. Von hier ab führen alle Wege ins Dorf. Die Strasse “Geerk-sin-Spoor” hinab gelangt man zum Restaurant “Sonnenhof”, dem ehemaligen Wohnhaus der berühmten Langeoogerin Lale Andersen. Lale wurde übrigens gleich neben ihrem Haus auf dem Dünenfriedhof beerdigt.
Über die Dünen dagegen geht’s vorbei an Restaurants mit Meerblick zum Langeooger Wahrzeichen, dem Wasserturm. Zu Füssen des Wasserturms tobt im Sommer das pure Leben. Hier an der Kreuzung von Haupt- und Barkhausenstrasse findet man Restaurants und Kneipen, die eigentlich keine Wünsche übrig lassen.

Weiter die Barkhausenstrasse entlang kommt man zum Kurzentrum. Nicht zu verfehlen durch den weit sichtbaren Sennotkreuzer “Langeoog”, der dort gegenüber vom Kurhaus ausgestellt ist. Im Kurhaus gibt es regelmäßig Aufführungen oder saisonale Ausstellungen (z.B. in 2009 eine Hundertwasser-Ausstellung oder Langeoog aus Lego). Ebenfalls ist dort das Schifffahrtsmuseum mit Aquarium zu besichtigen. Dahinter sind das Nordsee-SPA, das Wellenbad und Spoelstuv und -huus für Kinderbetreuung untergebrach

Drumherum…

SonnenuntergangDamit es nicht langweilig werden kann, sind unzählige Möglichkeiten der Unterhaltung geboten. Natürlich ist der zentrale Punkt dabei der Hauptstrand unterhalb von Wasserturm und Strandhalle. Hier können am “Sportpalast” in den Dünen Sport- und Spielgeräte kostenlos ausgeliehen werden. Am Strand finden dann immer wieder sportliche Aktivitäten statt, an denen Groß und Klein teilnehmen können.

Ansonsten kann gewandert und geradelt werden. Bolzplatz, Golf und Minigolf sind vorhanden. Natürlich kann man auf Langeoog auch reiten oder Kutschfahrten unternehmen. Eine Wattwanderung gehört natürlich auch mit auf die Aktivitätenliste. Übrigens ist eine Wattwanderung am besten ohne Gummistiefel und dicken Hosen. Idealerweise tritt man diese in Badesachen, Sporthose (sollte kurz oder hochzukrempeln sein) und einem Paar dicker Socken als Schutz gegen scharfkantige Muscheln an…

Natürlich ist ein Sonnenuntergang am Strand ein Muss für jeden Urlaub.

…und überaupt

Langeoog - WasserturmAnsonsten gibt’s natürlich auch hier einiges zu beachten…

Langeoog ist autofrei. Das Hauptverkehrsmittel ist daher das Fahrrad. Zum Transport gibt es ein ein paar Elektrokarren und natürlich Pferdefuhrwerke. Daher diese herrliche Ruhe…

Fahrräder lassen sich an jeder Ecke und in jedem Format ausleihen. Für die kleinsten sind natürlich Bollerwagen mit Papa als Zugmaschine das non-plus-ultra…

Vorsicht bei Dunkelheit. Fahrräder sind zwar mit Lampen ausgestattet, diese werden aber nur durch wenige Touristen genutzt. Dagegen sind einige Hunde mit blinkenden Halsbändern ausgestattet, damit sie nicht von lichterlosen Radlern überfahren werden. So jedenfalls die Erklärung einer Einheimischen, die dann ohne eingeschaltetes Licht in der Dunkelheit verschwand, ihrem Hund folgend…

Die jährlich überarbeiteten Hinweise zu den Sandbänken vor dem Hauptstrand sollte man sich zu Gemüte führen (Kurverwaltung) und auch besser beachten. Der Urlaub soll ja schließlich nicht auf einem Rettungsboot enden.

Über die Verpflegung sollte man sich auch keine Gedanken machen. Auf Langeoog ist eigentlich alles vorhanden, was man so zum täglichen Leben braucht. Supermärkte, Fischladen, Gemüseladen, Drogerie, Zeitungen, Andenken, Kleidung usw. Alles vorhanden. Okay, einen kleinen Inselaufschlag zahlt man schon…

In den Restaurants und Kneipen der Insel ist auch nahezu jede internationale Küche vertreten. Ganz oben auf den Speisekarten steht natürlich der Fisch. Mit Vorliebe natürlich die Fischsorten, die die Nordsee hergibt. Herrlich frisch… Aber auch Pizza, Pasta, Schnitzel & Co sind ausreichend vorhanden.
Und bitte, lasst die Dünen heil. Wenn jeder darin rumtrampeln würde, dann wäre es irgendwann vorbei mit der schönen ruhigen Insel…

Noch mehr Ruhe gefällig? Dann einmal in der kalten Jahreszeit vorbeischauen…

Autor: Olaf

Bielefelder in Bayern. Arminia Bielefeld Fan (Schmerz-Sucher). Football Fan. Technik-Freund. Kino- und Musical-Fan. Hauptberuflich Online-Marketing-Fuzzi. Berufspendler und DB-/MVG-Geschädigter.

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